Naturgeschichte des Fasans : Ein Auszug aus den Schriften der bewährtesten…

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Anonymous Anonymous
German
Ever heard of a book with no author that's all about pheasants? Not just any book—this one claims to be compiled from 'the writings of the most reliable naturalists,' but who were they? Why is the author a secret? 'Naturgeschichte des Fasans' (Natural History of the Pheasant) looks like a straightforward 19th-century nature guide. But the real mystery isn't in the feathers or mating habits. It's in the title page. Why would someone go to the trouble of gathering all this detailed knowledge about a single bird, only to hide behind 'Anonymous'? The book itself is a beautiful artifact, full of precise illustrations, but it feels like there's a human story tucked between the lines about bird anatomy. If you like historical oddities or quiet puzzles, this one will have you wondering more about the writer than the written-about.
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Kolchis oder Mingrelien und einigen andern benachbarten Gegenden. Von da aus haben sie sich auf der einen Seite durch Griechenland nach dem Occident, vom baltischen Meer an bis an das Vorgebirg der guten Hoffnung und Madagaskar, und auf der andern durch Medien in den Orient bis an das Ende von China und Japan, und selbst in die Tartarey, ausgebreitet. Es scheinet, daß Medien, welches den Vögeln so günstig ist und wo man die schönsten Pfauen, Hühner ⁊c. findet, ein neues Vaterland für die Fasanen gewesen seye, welche sich daselbst so sehr vermehret haben, daß dieses Land allein viele andere Länder damit versehen konnte, wie man aus dem Zeugnisse des +Athenäus+ ersehen kann. Sie sind in sehr groser Menge in Afrika, besonders auf der Sklaven-, Gold- und Elfenbeinküste, und in den Königreichen Kongo und Angola, wo die Negern sie =Galignoles= nennen. Man findet sie ziemlich häufig in verschiedenen Gegenden von Europa, in Spanien, in Italien, zumal um Rom, im Mayländischen und einigen Inseln des Golfo von Neapel, in Deutschland, Frankreich und England. In diesen letztern Gegenden aber sind sie nicht allgemein ausgebreitet. Die Verfasser der +brittischen Zoologie+ versichern ausdrücklich, daß man in ganz Grosbritannien keinen einzigen wilden Fasan finde. +Sibbald+ stimmt mit ihnen überein und sagt, in Schottland zögen einige Edelleute diese Vögel in ihren Häusern. +Boter+ sagt, in ganz Irland gebe es keine Fasanen. +Linne+ erwähnt ihrer in seiner +Fauna Suecica+ nicht. Zu +Schwenkfelds+ Zeiten waren sie in Schlesien noch sehr selten; und, nach +Klein+, ist es nicht viel über 20 Jahre, daß man sie in Preussen hat, ob sie gleich in Böhmen in groser Menge sind. Sachsen hat die Vermehrung derselben dem Herzog Friedrich zu verdanken, welcher, nach +Aldrovands+ Bericht, 200 fliegen ließ, mit dem scharfen Verbott, keinen zu töden oder zu fangen. +Gesner+, welcher die Schweizergebirge durchreiset hatte, versichert, er habe niemals einen gesehen. +Stumpf+ sagt zwar im Gegentheil, man finde sie in diesen Gebirgen; es kann aber seyn, daß man sie in einem gewissen Kanton antrift, dahin +Gesner+ nicht gekommen war, z. E. in dem Theil, der an das Mayländische gränzet, wo, wie +Olina+ sagt, die Fasanen sehr gemein sind. In Frankreich haben sie sich bey weitem nicht überall ausgebreitet. In den mitternächtigen Provinzen siehet man sie sehr selten, und man würde sie vielleicht daselbst gar nicht sehen, wenn man nicht alle erdenkliche Sorgfalt auf sie wendete. Dieses macht, daß +Büffon+ sehr an den zween Fasanen zweifelt, die +Regnard+ in Bothnien will getödet haben, eben sowohl als an denen, die, nach dem +Olaus Magnus+, sich in Skandinavien aufhalten, daselbst den Winter zubringen und unter dem Schnee ohne Nahrung leben sollen. Diese Art, den Winter zuzubringen, hat mehr Aehnlichkeit mit den Gewohnheiten der Auerhühner und Schneehühner, als der Fasanen, so wie sich auch der Name Waldhühner, den ihnen +Olaus+ gibt, besser für Auerhühner schickt. Wir finden schon bey +Scheffern+ in seiner +Beschreibung von Lappland+, daß er diesen Irrthum eingesehen: denn er sagt ausdrücklich: „Etliche nennen diese Art, Fasanen: allein es sehen die Fasanen ganz anders aus, wie jeder weiß;“ daher er sie für Birkhühner erklärt. Die Vermuthung des Herrn +von Büffon+ gewinnet auch dadurch mehr Stärke, daß weder +Linne+, noch irgend ein anderer guter Beobachter, gesagt hat, er habe in den mitternächtigen Ländern wahre Fasanen gesehen; und +Pontoppidan+, der alle Vögel, von denen er in Norwegen Nachricht bekommen konnte, sorgfältig aufzeichnete, spricht kein Wort von diesem. Dieses vorausgesetzt, darf man nur bemerken, daß der Fasan kurze Flügel und folglich einen schweren und nicht sehr hohen Flug hat, um daraus den Schluß zu machen, daß er nicht über die Meere, die zwischen den heisen oder nur gemäsigten Gegenden der...

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Let's be clear: this isn't a novel. Naturgeschichte des Fasans is exactly what the title says—a detailed, scientific look at the pheasant. It methodically walks you through the bird's physical description, habitat, diet, breeding behavior, and its place in the natural order. The text is dry and academic, a product of its time. It feels like a very thorough entry from a much larger encyclopedia, carefully extracted and presented on its own.

Why You Should Read It

Honestly, you probably won't read it for page-turning drama. You'll read it for the atmosphere and the mystery. Holding this book is like finding a single, intricate puzzle piece without knowing what the picture is. The prose is formal, but there's a palpable passion in the sheer amount of detail collected. Someone really cared about pheasants. Reading it, I kept imagining the anonymous compiler in a dusty study, meticulously comparing notes from other naturalists, driven by a pure, almost obsessive desire to get it all down in one place. The anonymity makes it feel less like a publication and more like a personal, yet profoundly generous, project.

Final Verdict

This is a niche read, but a fascinating one. It's perfect for history buffs who enjoy touching the past through obscure texts, or for anyone intrigued by the stories behind old books. If you love natural history illustrations, the plates alone are worth your time. Don't expect a narrative. Instead, come for a quiet, meditative look at how knowledge was organized and shared centuries ago, and let your curiosity wander about the silent hand that put it all together.



✅ Free to Use

This book is widely considered to be in the public domain. Access is open to everyone around the world.

Liam Martin
10 months ago

Without a doubt, the arguments are well-supported by credible references. A true masterpiece.

Kevin Scott
1 year ago

The fonts used are very comfortable for long reading sessions.

Emma Sanchez
11 months ago

If you enjoy this genre, the emotional weight of the story is balanced perfectly. Don't hesitate to start reading.

Donna Harris
2 years ago

Amazing book.

4.5
4.5 out of 5 (4 User reviews )

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