Ulrich Schmidel by Robert Lehmann-Nitsche

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Lehmann-Nitsche, Robert, 1872-1938 Lehmann-Nitsche, Robert, 1872-1938
German
You think you know what early exploration was like? This book will make you think again. It's not about heroes and glory. It's about a German soldier named Ulrich Schmidel who got stuck in South America for twenty years in the 1500s. Robert Lehmann-Nitsche digs up his forgotten story from old manuscripts. Imagine being part of the first European group to see the Iguazu Falls, but also being caught in brutal wars, starvation, and power struggles between colonists. It’s a raw, unfiltered look at survival when the world was still being mapped. Forget the polished tales—this is the messy, real story.
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Argentiniens, welche nicht lange nach der Entdeckung Amerikas ansetzt. Und doch verdienen gerade diese Zeiten genauer gekannt und gewürdigt zu werden; geben sie uns doch den Schlüssel zum Verständnis vieler politischer, wirtschaftlicher und sozialer Vorgänge der Gegenwart, welche den Europäer befremden. Aber ganz abgesehen davon, gehört es zur allgemeinen Bildung, wenigstens oberflächlich von den ältesten geschichtlichen Vorgängen der La Plata-Länder etwas zu wissen, und wir Deutsche sollten uns das ganz besonders zu Herzen nehmen; wie Federmann in Venezuela und Staden in Brasilien, so hat am Silberstrom Ulrich Schmidel seine Erlebnisse aufgezeichnet, und seine »warhafftige und liebliche Beschreibung etlicher furnemen Indianischen Landschafften und Insulen, die vormals in keiner Chronicken gedacht, und erstlich in der Schiffart Ulrici Schmidts von Straubingen, mit großer gefahr erkundigt, und von ihm selber auffs fleißigst beschrieben und dargethan« hat ihm die ehrenvolle Bezeichnung als ersten Geschichtschreiber der La Plata-Länder eingetragen. Verfasser dieses Heftchens hält es daher nicht für überflüssig, aus der hauptsächlichsten Literatur und unter vielfach wörtlicher, nicht immer extra als solcher bezeichneten Übernahme wichtiger Stellen eine übersichtliche Darstellung jener alten Vorgänge vorzulegen, welche allen denen willkommen sein dürfte, welche sich darüber orientieren wollen. [Illustration: PACOS oder AMIDA. Ein Indianisch Schaff.] Vorwort zur zweiten Auflage. Die Ende 1909 in Buenos Aires gedruckte erste Auflage wurde nur in 300 Exemplaren hergestellt und war bald vergriffen. Dem Deutschtum im Auslande könnte aber wohl gedient werden, wenn die Kenntnis von dem wackeren Ulrich Schmidel in den weitesten Kreisen verbreitet würde, und so ließ ich die vorliegende zweite Auflage anfertigen. Geändert wurde nur der Titel, wo die Jahreszahlen 1535–1555 zugefügt wurden. Sonstige Änderungen an dem ganz volkstümlich gehaltenen Heftchen vorzunehmen, lag keine Veranlassung vor. Möge die deutsche Kolonie zu Buenos Aires bei passender Gelegenheit sich ihres Landsmannes entsinnen. Mögen die vorliegenden bescheidenen Zeilen diese Anregung in weite und denkende Kreise tragen! _Buenos Aires_, 14. September 1911. Der Verfasser. [Illustration] I. »Als Columbus«, so beginnt Kohl sein schönes Buch, »im Jahre 1492 von Europa aussegelte, um auf einem nach Westen gerichteten Seewege die vielgepriesenen, volk- und produktenreichen Länder des östlichen und südlichen Asiens (Japan, China, den ostindischen Inselarchipel) zu erreichen, lag vor seinem Geiste als Fahrstraße ein ganz freier Ozean, ein weites Meer, wie er es sich zwischen beiden Weltteilen dachte.« Es ist bekannt, daß er bei seiner Ankunft in den Antillen glaubte, in der Tat schon diese breite Wasserkluft übersegelt zu haben und mitten zwischen den ostasiatischen Inseln in der Nähe von Japan oder in Japan selbst angelangt zu sein. Auf seinen weiteren Reisen fand er aber immer wieder den Zugang zu den reichen Provinzen des »Groß-Chans« (Kaisers von China) durch eine Barriere verschlossen, und seine Hoffnung, eine freie Durchfahrt, eine Meerenge nach Westen und Asien zu finden, wurde stets getäuscht. Auch alle ihm nachfolgenden Seefahrer ahnten anfänglich noch nichts von einem zusammenhängenden kolossalen Festlande, hielten vielmehr die von ihnen entdeckten Länder für Inseln von größerem oder geringerem Umfange. »Da man nach den Reisen des Columbus und seiner Zeitgenossen«, schließt Kohl diesen Abschnitt, »erfahren hatte, daß man im Karaibischen Meere in Central-Amerika mit Schiffen schwerlich durchkommen könne, so hoffte man denn auf solche Durchlasse im Norden und im Süden dieser Central-Partie, auf die Möglichkeit einer Durch- oder Umsegelung sowohl des nördlichen als auch des südlichen großen Länder-Flügels, und es entstanden so die viele Jahre lang fortgesetzten Bestrebungen zu der Auffindung einer nordwestlichen und einer südlichen Durchfahrt vom Osten zum Westen. Beide gaben Anlaß zu ganz großartigen Expeditionen, die allmählich die richtige geographische Kenntnis des Nordens und Südens Amerikas herbeiführten.« Hier interessiert uns nur der Süden. Aus diesen Bestrebungen erklärt sich die Entdeckung Brasiliens durch den Portugiesen Cabral (1500); die portugiesische Expedition...

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This book introduces us to Ulrich Schmidel, a man history almost forgot. In 1534, he left Germany as a simple soldier and landed in the Rio de la Plata region of South America. He didn't plan on staying for two decades. Lehmann-Nitsche acts as our guide, translating and analyzing Schmidel's own first-hand account from a 16th-century manuscript.

The Story

There's no single plot, but a chain of wild events. Schmidel's story is one of sheer survival. He wasn't an officer or a noble, just a foot soldier. We follow him as he witnesses the founding of Buenos Aires (which failed), gets dragged into wars between Spanish colonists, and fights alongside—and against—various Indigenous groups. He saw incredible natural wonders and endured terrible hunger and violence. The book pieces together his journey from his own blunt, soldier's perspective.

Why You Should Read It

This grabbed me because it feels so honest. Schmidel isn't trying to make himself look good. You get the grit, the fear, and the wonder of being one of the first Europeans in a place that was completely unknown. Lehmann-Nitsche helps us understand why this account is so special and what it tells us about the true, chaotic nature of early colonization. It's a powerful reminder that history is made by ordinary people in extraordinary circumstances.

Final Verdict

Perfect for history buffs who are tired of the same old explorer stories and want something grittier. If you enjoy real adventure journals or accounts that show history from the ground level, this is a fascinating find. It’s not a light read, but it’s a compelling one that sticks with you.



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George Gonzalez
9 months ago

Based on the summary, I decided to read it and the character development leaves a lasting impact. Worth every second.

Joshua Perez
1 month ago

As someone who reads a lot, the content flows smoothly from one chapter to the next. Highly recommended.

Mark Williams
1 year ago

Perfect.

Jessica Gonzalez
11 months ago

Helped me clear up some confusion on the topic.

Elizabeth Perez
1 year ago

I didn't expect much, but the pacing is just right, keeping you engaged. I learned so much from this.

4
4 out of 5 (7 User reviews )

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