Albrecht Dürer's Kupferstiche, Radirungen, Holzschnitte und Zeichnungen…

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Hausmann, Bernhard, 1784-1874 Hausmann, Bernhard, 1784-1874
German
Ever wonder what happens when a 19th-century scholar decides to hunt down every print and drawing by the legendary Albrecht Dürer? This isn't just an art book—it's a detective story. Bernhard Hausmann spent decades chasing leads, verifying signatures, and separating the real Dürers from the brilliant fakes. The book is his life's work, a catalog that became the gold standard. But the real drama is in the hunt itself: the dusty archives, the questionable dealers, and the thrill of holding a piece of history in your hands. It's a love letter to obsession and the art that drives it.
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Mit einem Holzschnitt und acht Tafeln Abbildungen der Wasserzeichen. Hannover. Hahn’sche Hof-Buchhandlung. 1861. Schrift und Druck von Fr. Culomann. Inhaltsverzeichnis Vorwort. I Abschnitt I. Die Kupferstiche und Radirungen Albrecht Dürer’s. 1 Abschnitt II. Die Holzschnitte Albrecht Dürer’s. 43 Abschnitt III. Die Handzeichnungen Albrecht Dürer’s. 101 Abbildungen Fußnoten Vorwort. Bei dem Studio der Incunabeln und alten Drucke des fünfzehnten Jahrhunderts ist -- namentlich in neuerer Zeit -- eine besondere Aufmerksamkeit auf die dazu gebrauchten Papiersorten und deren Fabrikzeichen (Wasserzeichen) gerichtet, über welche die vortrefflichen Werke von Sotheby[1] und anderen, sowie manche Aufsätze im Serapeum, die belehrendste Auskunft geben. Nicht gleiche Berücksichtigung hat indeß dieser Gegenstand bisher in Beziehung auf die Kupferstiche und Holzschnitte der alten Meister gefunden, und doch bieten gerade bei diesen die Papiere und deren Wasserzeichen die interessantesten Aufschlüsse dar, in Beziehung auf die für jeden Kunstfreund, besonders aber für den Sammler, wichtige Frage über die Priorität der Abdrücke. Bekanntlich haben sich manche Kupferplatten der alten Meister, vorzüglich aber viele ihrer Holzstöcke, noch nach ihrem Tode, zum Theil durch mehrere Jahrhunderte bis auf die Neuzeit erhalten, und sind in den verschiedensten Zeiträumen abgedruckt. Von entschiedenem Interesse muß es daher für den Kunstliebhaber sein, wenn er auch ohne die nicht immer mögliche Vergleichung mit anderen Abdrücken, schon aus den Papieren des vorliegenden Blattes beurtheilen kann, ob der Druck älter oder neuer ist. Es kann freilich selbstredend, aus den Papieren allein, ein stets zutreffender Schluß auf die Güte des Abdrucks nicht gezogen werden, denn es kommen zuweilen, auf den ersten Papieren, in Folge häufigerer Benutzung der Platte stumpf gewordene, bei dem Druck mißrathene, oder durch spätere Behandlung verdorbene Abdrücke vor; doch wird es dem Sammler, welcher, die Papiere beachtend, Vergleiche anstellt, nicht entgehen, wie in der Regel die Güte der Abdrücke zu gewissen Papiersorten in genauer Beziehung steht. Bei keinem der alten Meister ist aber das Studium der Papiere und deren Wasserzeichen wichtiger und belohnender, als bei Albrecht Dürer, da seine zahlreichen, von Anfang an bewunderten und beliebten Arbeiten in Abdrücken von der allerverschiedensten Güte vorhanden sind, welche in sehr von einander entfernten Zeitabschnitten, sowohl während seines Lebens, als nach seinem Tode genommen wurden, und diese Zeitabschnitte sich, zum Theil mit Entschiedenheit, nach den zu den Abdrücken gebrauchten Papiersorten bestimmen oder doch unterscheiden lassen. Namentlich glaube ich: daß bei den von Dürer mit gedrucktem Text herausgegebenen Holzschnittfolgen, die so lange streitige Frage wegen der Priorität der Abdrücke, mit oder ohne Text, sich durch die Papiere und deren Merkmale mit Bestimmtheit lösen lässt. Ich selbst, einer der ältesten Dürer-Sammler, denn die ersten Erwerbungen für mein gegenwärtig sehr vollständiges Werk geschahen schon im September 1806 in Paris, bin erst seit etwa sechs Jahren auf die Wichtigkeit des Studiums der Papiere aufmerksam geworden, habe aber dasselbe seitdem mit regem Eifer verfolgt und für diesen Zweck, auf wiederholten Reisen, den größten Theil der öffentlichen Sammlungen Dürer’scher Werke, in und ausserhalb Deutschlands, sowie zahlreiche Privat-Sammlungen sorgfältig durchgesehen, und gestrebt, durch Zusammenstellung der gemachten Beobachtungen zu bestimmten Resultaten zu gelangen. Bei der Prüfung der Privat-Sammlungen, bin ich von mehreren der eifrigen und unterrichteten Besitzer derselben auf das wirksamste unterstützt, und bei den Vorständen der öffentlichen Sammlungen habe ich, fast ohne alle Ausnahme, eine so bereitwillige Zuvorkommenheit gefunden, daß ich solches nicht dankbar genug erkennen kann. Leider hat bei einem großen Theile der öffentlichen Sammlungen, das Einkleben der Blätter in Bücher, oder das sorgfältige Befestigen derselben auf die Untersatzbogen, an allen vier Ecken, meine Bemühungen, die Wasserzeichen zu erkennen, sehr erschwert, häufig ganz unmöglich gemacht, und meine Erfolge sind daher, ungeachtet der ausserordentlich großen Zahl von mir geprüfter Abdrücke, durchaus nicht als _erschöpfend_ zu betrachten. Diese Ueberzeugung hätte...

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Let's be clear: this isn't a novel. It's a massive, detailed catalog published in the 1860s. But the story isn't in the list of artworks—it's in the fifty years of work that created it.

The Story

Bernhard Hausmann, an art lover and collector, realized no one had ever made a complete, trustworthy record of Dürer's printed works. So he made it his mission. He traveled, corresponded with other collectors, and examined thousands of prints. His goal was to create a definitive guide that could tell a real Dürer engraving from a copy, which was a huge problem at the time. The book is the result: a systematic catalog describing Dürer's etchings, engravings, woodcuts, and drawings.

Why You Should Read It

Reading Hausmann's entries, you feel his passion. He wasn't a dry academic; he was a man who cared deeply about getting it right. You see his frustration with forgeries and his excitement over a new discovery. The book captures a pivotal moment when art history was becoming a real science. It's about preserving genius for future generations. For anyone who loves art, it's fascinating to see how the foundation of our modern understanding of Dürer was built, one careful observation at a time.

Final Verdict

This is a niche read, but a rewarding one. It's perfect for art history students, print collectors, or anyone obsessed with how we preserve and authenticate cultural heritage. It's not a casual coffee table book. Think of it as the origin story for every Dürer exhibition you've ever seen. If you love stories about dedicated experts and the painstaking work behind the scenes, you'll find Hausmann's quiet quest incredibly compelling.



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Melissa Ramirez
1 year ago

Finally found time to read this!

Richard Walker
2 years ago

As someone who reads a lot, the atmosphere created is totally immersive. I would gladly recommend this title.

Barbara Davis
8 months ago

Great reference material for my coursework.

Joseph Lee
1 year ago

After hearing about this author multiple times, the plot twists are genuinely surprising. I would gladly recommend this title.

5
5 out of 5 (4 User reviews )

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