Adèle de Sénange by marquise de Adélaïde-Marie-Emilie Filleul Souza-Botelho

(5 User reviews)   2001
By Emily Rodriguez Posted on Jan 9, 2026
In Category - Sea Adventures
Souza-Botelho, Adélaïde-Marie-Emilie Filleul, marquise de, 1761-1836 Souza-Botelho, Adélaïde-Marie-Emilie Filleul, marquise de, 1761-1836
French
Imagine being trapped in a marriage you never wanted, with your heart belonging to someone else. That's the reality for Adèle in this rediscovered gem from 1794. Written by a French marquise who lived through the Revolution, this isn't just a love story—it's about a woman fighting against the gilded cage of her social class. The pages practically whisper with secrets and longing. If you've ever wondered what Jane Austen's heroines might have faced in a more rigid French setting, this is your answer. It's surprisingly modern in its exploration of duty versus desire, and I couldn't put it down.
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welcher die Präliminarartikel zum ewigen Frieden unter Staaten enthält. 1. »Es soll kein Friedensschluß für einen solchen gelten, der mit dem geheimen Vorbehalt des Stoffs zu einem künftigen Kriege gemacht worden.« Denn alsdenn wäre er ja ein bloßer Waffenstillstand, Aufschub der Feindseligkeiten, nicht =Friede=, der das Ende aller Hostilitäten bedeutet, und dem das Beywort =ewig= anzuhängen ein schon verdächtiger Pleonasm ist. Die vorhandene, obgleich jetzt vielleicht den Paciscirenden selbst noch nicht bekannte, Ursachen zum künftigen Kriege sind durch den Friedensschluß insgesammt vernichtet, sie mögen auch aus archivarischen Dokumenten mit noch so scharfsichtiger Ausspähungsgeschicklichkeit ausgeklaubt seyn. -- Der Vorbehalt (_reseruatio mentalis_) alter allererst künftig auszudenkender Prätensionen, deren kein Theil für jetzt Erwähnung thun mag, weil beyde zu sehr erschöpft sind, den Krieg fortzusetzen, bey dem bösen Willen, die erste günstige Gelegenheit zu diesem Zweck zu benutzen, gehört zur Jesuitencasuistik, und ist unter der Würde der Regenten, so wie die Willfährigkeit zu dergleichen Deduktionen unter der Würde eines Ministers desselben, wenn man die Sache, wie sie an sich selbst ist beurtheilt. -- Wenn aber, nach aufgeklärten Begriffen der Staatsklugheit, in beständiger Vergrößerung der Macht, durch welche Mittel es auch sey, die wahre Ehre des Staats gesetzt wird, so fällt freylich jenes Urtheil als schulmäßig und pedantisch in die Augen. 2. »Es soll kein für sich bestehender Staat (klein oder groß, das gilt hier gleichviel) von einem andern Staate durch Erbung, Tausch, Kauf oder Schenkung, erworben werden können.« Ein Staat ist nämlich nicht (wie etwa der Boden, auf dem er seinen Sitz hat) eine Haabe (_patrimonium_). Er ist eine Gesellschaft von Menschen, über die Niemand anders, als er selbst, zu gebieten und zu disponiren hat. Ihn aber, der selbst als Stamm seine eigene Wurzel hatte, als Pfropfreis einem andern Staate einzuverleiben, heißt seine Existenz, als einer moralischen Person, aufheben, und aus der letzteren eine Sache machen, und widerspricht also der Idee des ursprünglichen Vertrags, ohne die sich kein Recht über ein Volk denken läßt[1]. In welche Gefahr das Vorurtheil dieser Erwerbungsart Europa, denn die andern Welttheile haben nie davon gewußt, in unsern bis auf die neuesten Zeiten gebracht habe, daß sich nämlich auch Staaten einander heurathen könnten, ist jedermann bekannt, theils als eine neue Art von Industrie, sich auch ohne Aufwand von Kräften durch Familienbündnisse übermächtig zu machen, theils auch auf solche Art den Länderbesitz zu erweitern. -- Auch die Verdingung der Truppen eines Staats an einen andern, gegen einen nicht gemeinschaftlichen Feind, ist dahin zu zählen; denn die Unterthanen werden dabey als nach Belieben zu handhabende Sachen gebraucht und verbraucht. [1] Ein Erbreich ist nicht ein Staat, der von einem andern Staate, sondern dessen Recht zu regieren an eine andere physische Person vererbt werden kann. Der Staat erwirbt alsdann einen Regenten, nicht dieser als ein solcher (d. i. der schon ein anderes Reich besitzt) den Staat. 3. »Stehende Heere (_miles perpetuus_) sollen mit der Zeit ganz aufhören.« Denn sie bedrohen andere Staaten unaufhörlich mit Krieg, durch die Bereitschaft, immer dazu gerüstet zu erscheinen; reitzen diese an, sich einander in Menge der gerüsteten, die keine Grenzen kennt, zu übertreffen, und, indem durch die darauf verwandten Kosten der Friede endlich noch drückender wird als ein kurzer Krieg, so sind sie selbst Ursache von Angriffskriegen, um diese Last loszuwerden; wozu kommt, daß zum Tödten, oder getödtet zu werden in Sold genommen zu seyn, einen Gebrauch von Menschen als bloßen Maschinen und Werkzeugen in der Hand eines Andern (des Staats) zu enthalten scheint, der sich nicht wohl mit dem Rechte der Menschheit in unserer eigenen Person vereinigen läßt. Ganz anders ist es mit der freywilligen periodisch vorgenommenen Uebung der Staatsbürger in Waffen bewandt, sich und ihr...

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Ever find an old letter and feel like you're peeking into someone's private world? That's how reading Adèle de Sénange feels. Published anonymously in 1794, this novel was a quiet sensation from a turbulent time.

The Story

Young Adèle is married off to the much older Comte de Sénange. It's a practical match, not a love match. She accepts her duty, but then she meets Lord Sydenham. Their connection is immediate and deep, throwing her ordered world into chaos. The core of the story isn't about scandalous affairs; it's about Adèle's intense internal struggle. Can she honor her vows and her position while her heart pulls her in another direction? Every glance and conversation becomes charged with meaning.

Why You Should Read It

What struck me was how real Adèle feels. Her conflict isn't solved with simple choices. The author, Marquise de Souza, writes with a gentle understanding of social pressure and silent heartbreak. You feel the weight of every expectation on Adèle's shoulders. It’s a quiet, character-driven novel that makes you think about the choices we make, and the ones made for us.

Final Verdict

Perfect for readers who love historical fiction focused on emotion and character over sweeping battles. If you enjoy the nuanced social dilemmas in Austen or the emotional depth of writers like Fanny Burney, you'll find a kindred spirit here. It's a short, poignant look at a woman's heart in a world that gave her little say.



🟢 Copyright Status

There are no legal restrictions on this material. It serves as a testament to our shared literary heritage.

Mark White
1 year ago

Based on the summary, I decided to read it and the emotional weight of the story is balanced perfectly. This story will stay with me.

Betty Brown
7 months ago

I have to admit, the flow of the text seems very fluid. I will read more from this author.

Mary Thompson
1 year ago

Honestly, it manages to explain difficult concepts in plain English. This story will stay with me.

Nancy Hill
1 year ago

A must-have for anyone studying this subject.

Donna Young
1 year ago

Based on the summary, I decided to read it and the emotional weight of the story is balanced perfectly. I would gladly recommend this title.

5
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