Zum ewigen Frieden: Ein philosophischer Entwurf by Immanuel Kant

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By Emily Rodriguez Posted on Dec 25, 2025
In Category - Sea Adventures
Kant, Immanuel, 1724-1804 Kant, Immanuel, 1724-1804
German
Ever wonder if world peace is actually possible? In 1795, the famous philosopher Immanuel Kant decided to answer that question with a short but explosive pamphlet. 'Toward Perpetual Peace' isn't a story; it's a bold, step-by-step plan. Kant argues that peace isn't just a hopeful dream—it's something we can build with the right political rules. He lays out conditions like banning secret treaties and creating a federation of free states. Reading this feels like finding a 200-year-old blueprint for a better world. It’s surprisingly direct, a bit radical for its time, and still shockingly relevant today.
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welcher die Präliminarartikel zum ewigen Frieden unter Staaten enthält. 1. »Es soll kein Friedensschluß für einen solchen gelten, der mit dem geheimen Vorbehalt des Stoffs zu einem künftigen Kriege gemacht worden.« Denn alsdenn wäre er ja ein bloßer Waffenstillstand, Aufschub der Feindseligkeiten, nicht =Friede=, der das Ende aller Hostilitäten bedeutet, und dem das Beywort =ewig= anzuhängen ein schon verdächtiger Pleonasm ist. Die vorhandene, obgleich jetzt vielleicht den Paciscirenden selbst noch nicht bekannte, Ursachen zum künftigen Kriege sind durch den Friedensschluß insgesammt vernichtet, sie mögen auch aus archivarischen Dokumenten mit noch so scharfsichtiger Ausspähungsgeschicklichkeit ausgeklaubt seyn. -- Der Vorbehalt (_reseruatio mentalis_) alter allererst künftig auszudenkender Prätensionen, deren kein Theil für jetzt Erwähnung thun mag, weil beyde zu sehr erschöpft sind, den Krieg fortzusetzen, bey dem bösen Willen, die erste günstige Gelegenheit zu diesem Zweck zu benutzen, gehört zur Jesuitencasuistik, und ist unter der Würde der Regenten, so wie die Willfährigkeit zu dergleichen Deduktionen unter der Würde eines Ministers desselben, wenn man die Sache, wie sie an sich selbst ist beurtheilt. -- Wenn aber, nach aufgeklärten Begriffen der Staatsklugheit, in beständiger Vergrößerung der Macht, durch welche Mittel es auch sey, die wahre Ehre des Staats gesetzt wird, so fällt freylich jenes Urtheil als schulmäßig und pedantisch in die Augen. 2. »Es soll kein für sich bestehender Staat (klein oder groß, das gilt hier gleichviel) von einem andern Staate durch Erbung, Tausch, Kauf oder Schenkung, erworben werden können.« Ein Staat ist nämlich nicht (wie etwa der Boden, auf dem er seinen Sitz hat) eine Haabe (_patrimonium_). Er ist eine Gesellschaft von Menschen, über die Niemand anders, als er selbst, zu gebieten und zu disponiren hat. Ihn aber, der selbst als Stamm seine eigene Wurzel hatte, als Pfropfreis einem andern Staate einzuverleiben, heißt seine Existenz, als einer moralischen Person, aufheben, und aus der letzteren eine Sache machen, und widerspricht also der Idee des ursprünglichen Vertrags, ohne die sich kein Recht über ein Volk denken läßt[1]. In welche Gefahr das Vorurtheil dieser Erwerbungsart Europa, denn die andern Welttheile haben nie davon gewußt, in unsern bis auf die neuesten Zeiten gebracht habe, daß sich nämlich auch Staaten einander heurathen könnten, ist jedermann bekannt, theils als eine neue Art von Industrie, sich auch ohne Aufwand von Kräften durch Familienbündnisse übermächtig zu machen, theils auch auf solche Art den Länderbesitz zu erweitern. -- Auch die Verdingung der Truppen eines Staats an einen andern, gegen einen nicht gemeinschaftlichen Feind, ist dahin zu zählen; denn die Unterthanen werden dabey als nach Belieben zu handhabende Sachen gebraucht und verbraucht. [1] Ein Erbreich ist nicht ein Staat, der von einem andern Staate, sondern dessen Recht zu regieren an eine andere physische Person vererbt werden kann. Der Staat erwirbt alsdann einen Regenten, nicht dieser als ein solcher (d. i. der schon ein anderes Reich besitzt) den Staat. 3. »Stehende Heere (_miles perpetuus_) sollen mit der Zeit ganz aufhören.« Denn sie bedrohen andere Staaten unaufhörlich mit Krieg, durch die Bereitschaft, immer dazu gerüstet zu erscheinen; reitzen diese an, sich einander in Menge der gerüsteten, die keine Grenzen kennt, zu übertreffen, und, indem durch die darauf verwandten Kosten der Friede endlich noch drückender wird als ein kurzer Krieg, so sind sie selbst Ursache von Angriffskriegen, um diese Last loszuwerden; wozu kommt, daß zum Tödten, oder getödtet zu werden in Sold genommen zu seyn, einen Gebrauch von Menschen als bloßen Maschinen und Werkzeugen in der Hand eines Andern (des Staats) zu enthalten scheint, der sich nicht wohl mit dem Rechte der Menschheit in unserer eigenen Person vereinigen läßt. Ganz anders ist es mit der freywilligen periodisch vorgenommenen Uebung der Staatsbürger in Waffen bewandt, sich und ihr...

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The Story

This isn't a book with characters or a plot. Think of it as a political manifesto written by one of history's greatest minds. Kant structures it like a peace treaty, complete with 'articles.' His main argument is that for nations to stop going to war, they need to change how they're governed. He says republics (where citizens have a say) are less likely to start wars than dictatorships. He also proposes practical rules, like nations shouldn't interfere with each other's governments and should treat foreigners fairly. The big finish is his idea for a 'league of nations'—a voluntary club where countries agree to settle disputes peacefully.

Why You Should Read It

What grabbed me was how modern it feels. Kant is basically making the case for democracy, international law, and human rights over 200 years ago. It’s hopeful but not naive. He knows leaders can be selfish, so his plan is about setting up systems that make peace the smartest choice. Reading it makes you realize how many of our current global institutions, like the UN, are trying to put his ideas into practice. It’s a short, challenging, and ultimately uplifting read that makes you think deeply about the world we live in and how it could be better.

Final Verdict

Perfect for anyone interested in politics, history, or big ideas about how to fix our global problems. It’s for the reader who enjoys a mental workout and doesn’t mind that there’s no narrative. If you’ve ever felt frustrated by endless news cycles about conflict and wondered if there’s a smarter way, Kant’s little book offers a foundational and surprisingly clear vision. It’s a classic that still speaks directly to our time.



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Thomas Lewis
5 months ago

Loved it.

4.5
4.5 out of 5 (6 User reviews )

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